Unser Kleintierzüchterhobby: Aufzucht von rasseKaninchen, rassehühnern und weiteren Kleintieren
Mit unserem Hobby Rassetierzucht streben wir an, durch Kombination der Elterntiere schöne, dem Rassestandard nahe kommende Tiere zu bekommen. Damit sichern wir den Fortbestand unserer Tierrassen und und für uns gute Punktierungen an den Ausstellungen. Das Zuchtreultat ist nicht immer wie gewünscht. Freude und Enttäuschung liegen da nahe beieinander. Aber es gibt ja mehrere Nachkommen aus denen man mit Fachwissen geschickt Tiere für die Nachzucht auswählen kann. Die nächste Generation wird schöner (hoffen wir).
Schöne, dem Rassestandard entsprechende Tiere zu züchten ist nicht so einfach wie man vielleicht glaubt. Neben vielen anderen Kompetenzen, ist auch das fachgerechte Auslesen der richtigen Tiere für die Ausstellung, Bewertung und Nachzucht erforderlich. Aber gerade das, dass alles nicht ganz so einfach ist, macht das Züchten neben der Freude an Tieren und der Natur, zum spannenden Hobby. Auch für Gesprächsstoff unter Züchtern ist immer gesorgt.
Da sich die Gewichtung der Elterntier-Gene, sowie allfällige Mutationen unserer Kontrolle entziehen, ist immer für Überraschungen gesorgt. Die erwünschten oder eben unerwünschten Merkmale werden uns erst im Laufe der Zeit offenbart wenn die Rasse-Tiere heranwachsen.
Liebevolle, artgerechte Haltung und Pflege sorgt dafür, dass unsere Tiere gesund bleiben. Würden sie z.B. zu eng gehalten und sich verletzen, zum Beispiel vor der Bewertung Federn verlieren, dann wäre aus mit der guten Bewertung. Schlecht gepflegte Tiere werden disqualifiziert.
angefressen
Der Kleintierzüchter! Kann natürlich auch ein Frau sein...
Er ist in erster Linie total angefressen von seinen wunderschönen Tieren. Er kennt fast nur ein Thema. Stundenlange Fachsimpelei ist da die Regel. Fachliteratur ist ihm ein Muss!
Tiere verwöhnen
Jeden Morgen ist es für ihn lebensnotwendig, seine Tiere noch vor der Arbeit nach Strich und Faden zu verwöhnen. Wenn es ihm möglich ist, schaut er schnell über Mittag oder sogar am Nachmittag kurz oder länger nach seinen Tieren. Am Abend ist er dann ganz aus dem Häuschen. Es kann ihm nicht schnell genug gehen, endlich zu sehen wie rassetypisch, gross und schön seine Schützlinge geworden sind.
Jahreszeiten
vermehren
Im Frühling bietet er seinen Tieren mit grossem Aufwand die Möglichkeit, sich ganz in seinem Sinne standardgerecht zu vermehren. Er hat das völlig im Griff. (Glaubt er).
Sorge um Zuchtresultate
Im Sommer ist er in ständiger Sorge um seine Zuchtresultate. Er tut alles für sie. Er putzt, füttert, streichelt und organisiert. Da werden sämtliche Register gezogen! Schönheit ist oberstes Ziel!
zum Fressen gern
Im Herbst kommt dann die Zeit, wo er seine ersten Früchte ernten kann. Jetzt kommt ein ganz neuer Mann zum Vorschein. Er hat seine Tiere auf einmal auch zum Fressen gern! Da immer genug Tiere bleiben, die nicht für die weitere Zucht in Frage kommen greift er zu. Jetzt "liebt" er seine Tiere über ganz andere Sinne! Fleisch ist eben nicht gleich Fleisch. Sein selbst gezüchtetes Fleisch, das weiss er, hat es gut gehabt und hat in den meisten Fällen auch länger und glücklicher gelebt als das andere Schweizerfleisch.
Ausstellungen, Bewertung
Im Winter ist es dann endlich soweit. Die Ausstellungen sind der Höhepunkt eines jeden Züchters. Nun werden seine Lieblinge von strengen Fachleuten mit Argusaugen begutachtet und punktiert. Vielleicht ist es ihm ja gelungen gute Resultate oder sogar einen Preis zu gewinnen. wir zeigen unsere Tiere jeweil auch an unserer Jungtierschau.
der Züchter liebt sein Hobby
Jedenfalls werden ihm die Gründe für das Weiterzüchten nicht ausgehen. Dafür liebt er sein Hobby zu sehr!
Heidi Lämmler
Kleintierzucht braucht Platz, Zeit und Begeisterung und bedeutet auch Verantwortung. Besonders Kinder und Jugendliche, die ihre Tiere lieben und verantwortungsbewusst pflegen, können sich nicht vorstellen, dass man sie schlussendlich auch isst. Das sind hohe Hürden für den Einstieg in die Kleintierzucht.
Viele wollen nicht so genau wissen woher unsere Nahrung kommt. Die meisten von uns essen Fleisch, trinken Milch und halten Hund oder Katz. Das alles geht aber nicht ohne Nutztiere. Wir Züchter stellen uns der Realität. Wer selbst nicht schlachten kann, bekommt bestimmt Hilfe von Vereinsmitgliedern.
Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, Du kannst gerne mal bei uns Kleintierzüchtern reinschnuppern. Wenn Du nicht in unserem Einzugsgebiet wohnst, wird sich sicher auch der Verein in Deiner Nachbarschaft über Dein Interesse freuen.
Kontakt
oder Tour weiter mit Fotos unserer Rassetiere (Start mit "Rassekaninchen)